Putzen Sie Ihre Zähne möglichst nach jeder Mahlzeit, auf jeden Fall aber morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen.
Putzen Sie immer von rot nach weiß, das heißt vom Zahnfleisch zum Zahn. Ziel ist es, alle Zähne von allen Seiten gründlich zu reinigen.
Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste. Wichtige Eigenschaften bei einer Zahnbürste sind ein kleiner Bürstenkopf und sorgfältig abgerundete Borstenenden. Auch auf die Härte der Borsten ist zu achten: Weiche Borsten helfen, Schäden an Zahnhälsen und Zahnfleisch vorzubeugen, die durch übermäßigen Druck und grobe Putzbewegungen verursacht werden.
Wechseln Sie alle vier bis acht Wochen die Zahnbürste.
Benutzen Sie zur Straffung des Zahnfleisches sowie zur Härtung der Zähne eine Zahnpasta, die Vitamin A und Fluoride enthält. Für Kinder gibt es spezielle Zahnpasten mit einer auf das Alter abgestimmten Fluoriddosierung.
Mit Zahnseide können schwer zugängliche Zahnzwischenräume erreicht und gesäubert werden. Nutzen Sie die Zahnseide am besten zusätzlich zum Zähnebürsten 1x täglich abends vor dem Schlafengehen.
Zwei Mal im Jahr sollten Sie zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen - unabhängig Ihres Alters sowie möglicherweise in der Vergangenheit erfolgter Versorgungen mit Kronen und Zahnersatz. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung werden dann, wenn nötig, auch Zahnstein, weiche Beläge, Verfärbungen etc. entfernt. In besonderen Fällen können verkürzte Kontrollabstände von Vorteil sein.
Um Kinder frühzeitig mit dem Zahnarztbesuch vertraut zu machen, sollten Eltern schon nach Erscheinen des ersten Milchzahns mit dem Zahnarztbesuch beginnen.
Achten Sie auf Ihre Ernährung. Essen Sie abwechslungsreich und bevorzugen Sie Nahrung, bei der Sie kauen müssen. Zucker- oder säurehaltige Nahrung sollte nicht über einen längeren Zeitraum auf die Zähne einwirken.
Nach dem Verzehr von so genannten sauren Lebensmitteln (beispielsweise Obst, Salat, Fruchtsäften, Softdrinks oder Joghurtprodukten) sollte zunächst nur mit Wasser gespült, jedoch mit dem Zähneputzen etwa eine halbe Stunde gewartet werden. Ansonsten würde beim Zähneputzen der Zahnschmelz angegriffen werden.
Auch wenn gerade keine Zahnbürste zur Hand ist: Das Kauen von Zahn pflegenden Kaugummis neutralisiert Karies verursachende Säuren. Dabei wird der Speichel als natürlicher Kariesschutz angeregt. Bevorzugen Sie hierbei möglichst Xylit-haltige Kaugummis. Xylit ist ein Zuckerersatz, der hemmend auf das Wachstum der Karies verursachenden Bakterien wirkt.